Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback

http://myblog.de/lebens-wille

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
innere Leere

Seit Jahren schlage ich mich mit diesem Gefühl herum.

Es zerreißt, zieht, schmerzt, drückt, macht einsam.

Es ist immer da und nie fern. Mein treuer Begleiter, den ich doch so verabscheue.

Eine innere Leere, die dich zerfrisst, dich einnimmt.

Ich glaube man kann es gar nich erklären, wenn man es nicht selbst erfahren hat.

Egal, was ich mache, egal mit was ich beschäftigt bin, die Leere ist immer da. Unterschwellig. Das macht mir Angst. Eine Riesenangst. Natürlich ist sie abgeschwächter. Dann. Viel abgeschwächter. Aber sie ist trotzdem da.

Ist es nicht traurig zu merken, dass du nicht richtig lachen kannst? Nicht richtig lachen, ohne dieses elendige Gefühl in dir zu tragen?

Manchmal überwältigt es.
Wenn ich alleine bin. Alleine mit meinen Gedanken. Dann ist es so stark, dass es wehtut. Körperlich.

Ich weiß nicht, was das soll.
Es macht mich so schrecklich einsam, lässt mich mich so unendlich nutzlos fühlen. Ich kriege dann Panik und habe Angst. Schreckliche Angst.

Darüber nachzudenken, bereitet mir Kopfschmerzen.
Ich bin mir selbst kaum etwas wert, traue mir nichts zu. Vielleicht ist es meine Seele die nach mehr schreit, nach mehr giert?
Aber wie kann ich ihr mehr geben? Was muss ich tun?

Selbstliebe?

Ich glaube, es ist die Selbstliebe.
Ich versuche Lücken zu füllen. Ständig und überall. Durch meinen Partner, durch meine Freunde. Ich versuche mir durch sie zu holen, was ich mir selbst nicht geben kann. Liebe. Anerkennung.

Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel. Mir selbst das zu geben, was ich doch so schrecklich brauche, nie bekommen habe und vermisse.
Denn das Lückenfüllen ist immer auch ein Scheitern.
Niemand kennt dich so gut wie du selbst. Niemand kann dir diese Gefühle so geben, wie du sie dir selbst geben könntest.

Warum tun wir es dann nicht?
Warum geben wir uns nicht die Selbstliebe, die wir verdienen?
Aus Angst? Aus Trotz?

Ich denke es ist die Angst. Die Angst, loszulassen. Die Angst vor dem, was danach ich.

Dieses Leben. Dieses Leben, so wie wir es gerade leben. Ungeliebt, einsam, verzweifelt. Dieses Leben ist das Leben, das uns vertraut ist. Und wir lassen nur ungern von Dingen ab, die uns vertraut sind. Auch wenn sie eigentlich krank sind.

Doch ich habe keine Lust mehr auf dieses kranke Leben. Ich will frei sein.


Nun - wie lernt man Selbstliebe?

Ich bin dabei mit Glaubenssätzen zu arbeiten und bin der Überzeugung das ist der richtige Weg, um voranzukommen.

Es ist ja nicht das Bewusste, das uns so sehr einschränkt, sondern die unbewussten Überzeugungen, die uns leiten.

Ich habe eine Reihe von unbewussten Überzeugungen.
- Ich bin nichts wert.
- Niemand liebt mich.
- Ich versage ständig.
- Ich muss perfekt sein.
- Ich genüge nicht.

..

 
Doch was tun mir diese Überzeugungen an?

Ursache - Wirkung. Vielleicht ist es wirklich so, dass sich Gleiches anzieht. Gleiches mit Gleichem. Will ich dann wirklich mein eigener Teufel sein und mich selbst ins Verderben stürzen?

Nein!

Ich will diese innere Leere nicht mehr und dazu muss ich lernen, mit positiven Affirmationen zu arbeiten.

- Ich bin sehr wohl etwas wert! Andere Menschen schätzen mich und lieben mich. Ich bin eine gute Freundin, eine gute Schülerin, ein gutes Mädchen. Ich muss nicht immer pefekt sein, denn ich genüge. Ich genüge, wenn ich etwas tue und ich genüge, wenn ich nichts tue.
Meine Sicht auf mein Versagen ist nur das Ergebnis meiner pessimistischen Sichtweise. Ich versage keinesfalls immer. Ich habe eine Menge erreicht und werde noch eine Menge erreichen.

Ich habe das nicht selbst aus mir gemacht. Es wurde aus mir gemacht. Das ist schade, qualvoll und nicht leicht, aber ich werde da drüber stehen.
Ich bin stark. Eine starke Person mit einem starken Willen.
Und ganz egal, wie oft ich mir das noch sagen muss, ich werde es schaffen.

Ich werde alles schaffen!

 

22.12.14 21:06


Werbung


Hallo du liebe kleine Welt

Hallo ihr da draußen oder eher wahrscheinlich hallo zu mir selbst.

Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich hiermit bezwecken will. Beziehungsweiße ich weiß es. Nur kommt es mir bescheuert vor. Lächerlich.

Ich will einen Ort erschaffen, an dem ich alles abwerfen, ablassen, abdeponieren kann. Meinen Gedankenmüll. Meine Verzweiflung. Meine Hoffnungen. Meine Ängste.
Ich bin zu oft im Kampf mit mir selber. Pessimistisch. Kreisend. Verkrampft.
Eigentlich will ich das gar nicht sein. Wer möchte sich schon selbst hassen, selbst verabscheuen?
Nur wie soll ich es schaffen? Wie soll ich es schaffen, damit aufzuhören? Mich zu akzeptieren, mich lieben zu lernen?
Ich weiß es nicht - vielleicht eröffne ich deshalb diesen Blog. Um das rauszufinden. Um die Antwort zu finden.

Alles was ich weiß ist, dass ich gnadenlos verzweifelt bin. Ich war schon einmal an diesem Punkt. Damals hat mich das Schreiben rausgeholt. Natürlich waren es auch andere Dinge, doch überwiegend.

Und da ist noch etwas, was ich weiß. Ich weiß, dass ich leben will, mehr als alles andere.
Schon als Kleinkind hatte ich einen ungeheuren Lebenswillen.
Ich habe in meinen beinahe 18 Jahren mehr Dreck erlebt als ein Senior auf dem Sterbebett. Doch ich wollte immer eins: Leben, es besser machen.

Suizidgedanken. Hatte ich oft. Habe ich auch heute oft.
Doch was hält mich davon ab?
Es ist ganz einfach: meine Lebenslust.

Ich will es besser machen. Will mein Leben genießen, auch wenn es ein langer, langer Weg dahin sein muss.

Ich will mich nicht mehr selber fertig machen, will mich nicht mehr von negativen Glaubenssätzen leiten lassen, will nicht mehr tiefer und tiefer in die Depression, in die Lethargie rutschen.

Ich will ich sein. Doch wer bin ich?


22.12.14 18:12


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung